Als Teil des Unternehmensverbunds Lebensfarben feiern wir mit: Am Ende der Breitehornweg-Allee, mitten im Grünen von Berlin-Spandau, hat das Haus Lenné vor Kurzem einen Meilenstein gefeiert – 30 Jahre Fachklinik.
Am 28. August begrüßte das Haus zu einem Tag der offenen Tür, einem Sommerfest, einem Ehemaligentreffen und einem großen Jubiläum – und ließ damit drei Jahrzehnte integrierte Suchttherapie Revue passieren.
Seit der Gründung 1996 steht das Haus Lenné für ein Konzept, das seiner Zeit voraus war: eine verzahnte Kombi-Therapie ausstationärer und ambulanter Phase, die Menschen mit stoffgebundenen wie nichtstoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen eine nachhaltige Perspektive für ein abstinentes Leben eröffnet. Aus dieser Idee ist eine feste Säule der Berliner Suchttherapielandschaft geworden.
Rückblicke, Pokal und Rap
Geschäftsführer Benjamin Stahl eröffnete die Feier und begrüßte die zahlreichen Gäste: Mitarbeitende, Wegbegleiter*innen, ehemalige und aktuelle Rehabilitand*innen. Besonders gefreut hat sich das Team über den Besuch des Spandauer Bezirksbürgermeisters Frank Bewig, der die Arbeit des Hauses würdigte und im Anschluss einen Pokal an die Leitung der Fachklinik überreichte. Gerhard Schmidt-Burda, ehemaliger Geschäftsführer und Mitgründer des Hauses, blickte auf die Anfänge zurück, während der Therapeutische Leiter Rolf Souschek die Gäste durch drei Jahrzehnte therapeutischen Wandels führte und zeigte, wie sich Suchtrehabilitation und Angebote des Hauses seither weiterentwickelt haben.
Auch das Haus Lenné selbst sagte Danke: Mit Blumen für Frank Bewig, Gerhard Schmidt-Burda, die Leitungskollegen Rolf Souschek und Oliver Mann sowie die langjährige Kollegin Christine Hoffmeier.

Der bewegendste Programmpunkt kam von zwei Rehabilitanden. Sie überraschten die Gäste mit einem selbst geschriebenen Rap über ihre Zeit im Haus. Eine Zeile bleibt besonders hängen: „Und am Ende der Straße steht das Haus Lenné!“
Treffender lässt sich das Ankommen nach einem langen Weg kaum in Worte fassen. Auch die Gespräche mit ehemaligen Rehabilitand*innen am Rande des Fests erzählten genau davon: von Menschen, die heute fest im Leben stehen, Familien gegründet haben und beruflich angekommen sind.
Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Mostafa Touami, der gemeinsam mit helfenden Rehabilitand*innen eine köstliche kulinarische Versorgung auf die Beine stellte.

30 Jahre, unzählige Wege
30 Jahre Haus Lenné bedeuten 30 Jahre Entwicklung und Begegnung – und vor allem unzählige Wege in ein neues Leben. Auf die nächsten 30 Jahre, Haus Lenné.